MÜNCHEN. Kunden von o2 Germany können die Instant Messaging-Lösung der
AOL-Tochter ICQ seit dem 1. Juli 2003 auch unterwegs einsetzen. So tauschen
sie mit Freunden und Bekannten, die gerade online sind, Nachrichten wie bei
einem Chat übers Internet direkt aus. Die Mitteilungen werden von Handy zu
Handy oder auch zwischen Handy und PC übertragen.
Auf der Homepage von O2 ist es möglich, die Software ICQ (\"I seek you\")
der gleichnamigen Firma auf das Handy zu laden. Über 5 Millionen Anwender in
Deutschland nutzen die Lösung bereits auf ihrem PC. Weltweit gibt es
insgesamt über 150 Millionen Menschen, die Instant Messaging per ICQ
einsetzen.
Die Software ist bereits für die Geräte Siemens S55, C55 und M50 sowie Nokia
3650 und 7650 verfügbar. Der Kunde kann sie von wap.o2online.de in einer
Java- oder einer Symbian-Version in der Rubrik date/chat herunterladen. Beim
ersten Start von ICQ gibt sich der Kunde einen Nickname. Unter diesem Namen
ist er dann für diejenigen sichtbar, die er in seine Buddy-Liste eingetragen
hat und die ebenfalls mit ICQ per Handy oder PC online sind. Mobiles Instant
Messaging bietet viele vom PC bekannte Funktionen: So sind auch die
charakteristischen Sounds verfügbar, an denen beispielsweise zu erkennen
ist, dass gerade eine Nachricht eingetroffen ist.
Bis Ende Dezember fallen lediglich die aktuellen GPRS Standardgebühren an:
0,05 Euro je 10 kByte übertragene Daten sowie eine Gebühr von 0,09 Euro je
Nutzungstag. Es fallen nur Gebühren an, wenn Daten übertragen werden. Denn
per GPRS kann der Kunde immer online sein und ist für die Mitglieder seiner
Buddy-Liste stets sichtbar.
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